Wettkämpfe

Timon knackt Platz 3 im Zürcher Weihnachtsopen

Das traditionelle Zürcher Weihnachtsopen lockte wieder mehrere Seebacher an, die am 26. Dezember in die Startlöcher gingen. Im «Crowne Plaza» Hotel, wo 7 Runden im klassischen Zeitformat anberaumt waren, konnte gar ein Seebacher besonders brillieren: Timon erkämpfte sich den sensationellen 3. Platz und nahm einen ordentlichen Batzen Preisgeld mit nach Hause.

30. Dezember 2025
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Wenn die Bäuche voll sind vom Weihnachtsschmaus und die meisten Menschen einfach nur entspannen wollen, um sich für's neue Jahr zu rüsten, gehen Zürcher SchachspielerInnen in Angriffsmodus: So lockte auch dieses Jahr das Weihnachtsopen im «Crowne Plaza» 176 SpielerInnen (im allgemeinen Turnier) und 38 im Meisterturnier an.

Mit dabei im allgemeinen Turnier waren auch mehrere Seebacher, allen voran die Junioren Sanjay und Timon, nebst den weniger juniorigen doch ebenfalls jungen Antoni, Gianin und Michael.

Gespielt wurden, wie das jedes Jahr der Fall ist, 7 Runden in klassischer Zeitkontrolle nach Schweizer System. Besonders angenehm ist dabei, dass bei dem 5-tägigen Turnier nur zwei Doppelrunden anfallen und somit noch genügend Zeit verbleibt, um zwischen den Partien den Kopf zu entlüften oder - wahlweise - mit Glühwein zu betäuben.

Und so verlief das Turnier für unsere Spieler:

  • Gianin und Michael beendeten das Turnier frühzeitig, wovor Michael aber ein schönes Remis gegen einen Gegner mit knapp 1900 Elo verbuchen konnte.
  • Sanjay, von Startrang 112 ausgehend, beendete das Turnier fast genau auf diesem Rang mit 3 Punkten. Während Sanjay sicher mehr auf Lager hat, konnte er dabei immerhin einen über 100 Elopunkte mehr aufweisenden Gegner schlagen!
  • Antoni spielte ein sehr souveränes Turnier. Er verbuchte, ausser gegen den späteren Turniersieger Robert Matei, keinen Verlustpunkt und hielt auch mehreren 1900ern stand. So verbesserte er seinen Startrang um 14 Plätze und kann mit 4,5 Punkten durchaus zufrieden sein, bravo!

Der Seebacher Junior Timon schoss schlussendlich dann den sprichwörtlichen Vogel ab. In der zweiten Runde rutschte er aber zunächst gegen den nominell deutlich schwächeren Julien Lesniak (Elo 1758) aus, nachdem er unter Druck geraten waren und im 39. Zug einen Blunder spielte, der direkt zum Verlust führte.

Doch berappelte sich Timon nach diesem Fauxpas gründlich und sackte alle 5 restlichen Punkte ein, die es zu holen gab. Zum Opfer fielen ihm dabei u.a. Michal Kaczmarek (Elo 1916) und Mikhail Akinkhov (Elo 1899). Ein grosses Bravo an Timon für diese reife und sehr verdiente Leistung!

Zum Nachspielen findet ihr folgend Timons vierte Partie gegen Ruedi Scholian, die mit einem wunderbaren Matt zu Ende ging.

Die Endtabelle und Paarungen sind hier zu finden.

Bild (leider in nur suboptimaler Auflösung): Timon bei der Preisverleihung mit einem gefüllten Preisgeld-Kuvert